Heldinnen und Helden: Ein Genderprojekt der HLW 10

4HSD_Heldinnen des Alltags

Die Jahrgänge 2HFA, 2HWB, 3HMB und 4HSD präsentierten einander die Ergebnisse ihrer Arbeit.

2HFA – Stereotypen der Figurenzeichnung

Die Schülerinnen der 2HFA erschlossen im Gegenstand Deutsch mit Frau Prof. Gahleitner – ausgehend von fiktiven, aber auch realen Figuren, wie z.B. Deadpool oder Pocahontas – welche Stereotypen der Figurenzeichnung zugrunde liegen. Dabei stellten sie sich auch die Frage, in welcher Weise die jeweilige Figur ein Vorbild für weibliche, aber auch männliche Jugendliche sein könnte.

2HWB – Charakteristiken ungewöhnlicher Personen

Die 2HWB verfasste mit Herrn Prof. Cencig – anlässlich der Umsetzung der Textsorte Charakteristik im Unterrichtsgegenstand Deutsch – Charakteristiken von Personen, die sich anders verhalten als von den herrschenden Geschlechterrollen vorgegeben. Den interessierten SchülerInnen stellten sie u.a. die Figuren Sheldon Cooper, Pippi Langstrumpf oder Piper Chapman vor.

 

3HMB - WiderstandskämpferInnen

Einen anderen Zugang wählten die SchülerInnen der 3HMB. Diese Klasse beschäftigte sich in Deutsch (Prof. Wiesinger) und Geschichte (Prof. Gober) mit dem Thema „WiderstandskämpferInnen im 3. Reich“. Ihr Anliegen war es, eher unbekannte WiderstandskämpferInnen aus dieser Zeit zu präsentieren. Einige der Personen, die von ihnen vorgestellt wurden, waren Olga Benario oder Therese Klostermann. Manche der SchülerInnen aktualisierten den Widerstandsbegriff und so wurde auch Mahatma Gandhi als Ikone des passiven Widerstands vorgestellt. Ein wichtiger Baustein dieser Präsentationen war es, aufzuzeigen, inwiefern diese WiderstandskämpferInnen gegen die Norm der passiven Frau bzw. des aggressiven Mannes agiert hatten.

 

4HSD - Heldinnen des Alltags

Die 4HSD zeigte die Ergebnisse zweier Projekte: Beim ersten, mit Frau Prof. Wiesinger – im Gegenstand Deutsch – zeigten sie sich als „Heldinnen des Alltags“. Im Zuge eines von einem Schulbuchverlag vorgeschlagenen Projekts zur Analyse von Liedern schrieben die Schülerinnen einen Brief an die Betreuerin der Website, in dem sie monierten, dass nur männliche Stars ausgewählt worden waren und dass sie sich v.a. durch die Bilder der Begleitvideos nicht angesprochen gefühlt hatten. Seitens des Verlages wurde ein Antwortschreiben geschickt, in dem ihnen für ihre „konstruktive Kritik“ gedankt und ihnen der Vorschlag unterbreitet worden war, doch bei einem neuerlichen Projekt für den Verlag mitzuarbeiten.

 

4HSD – Gender Analysis

Im Gegenstand Englisch analysierten die Schülerinnen mit Frau Prof. Fuchs Werbungen, z.B. von „Palmers“ oder „Calvin Klein“, Serien, wie z.B. „Sex and the City“, „Big Bang Theory“, „Desperate Housewives“ und „Germany´s Next Top Model“. Auch Filme, wie z.B. „Hangover“ oder „Naturally Blond“ wurden unter dem Gesichtspunkt betrachtet, welche gesellschaftlichen Vorurteile in Bezug auf Frauen zu sehen sind.

Die erste Erkenntnis, die die Schülerinnen an uns weitergaben, lautete:  „Es gibt mittlerweile auch Männer, die gegen die Geschlechterrollenstereotypen kämpfen. Wir sehen sie auch in der HLW 10“. Die zweite war für diese Klasse ganz einfach: „Women are strong, independent and successful“.

Heldinnen und Helden

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