HLW10 – Dafür stehen wir Eine Schule auf Augenhöhe!
Wir lassen dich deine Kompetenzen erleben!
- Bei uns findest DU deinen Weg.
- Bei uns kannst DU dich entfalten, lernst deine Stärken kennen und entdeckst neue Fähigkeiten.
- Bei uns zeigt sich deine Kompetenz sowohl in der Serviceorientierung – durch Fachpraxis als auch im Umgang mit digitalen Medien.
- Bei uns darfst DU aus Fehlern lernen.
Wir schauen aufeinander und respektieren einander!
- Bei uns wirst DU auf deiner Entwicklungsreise durch unsere Lehrer:innen und Schüler:innen begleitet.
- Bei uns erlebst DU schulische Aktivitäten und trägst damit zur Gemeinschaft bei.
- Bei uns wirst DU wahrgenommen, deine Individualität hat Platz und dein bisheriger Lebensweg wird geschätzt.
- Mit uns bleiben Absolvent:innen gerne in Kontakt.
Wir leben Eigenverantwortung!
- Bei uns lernst DU selbstständig Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
- Bei uns wird Zusammenarbeit groß geschrieben.
- Bei uns bekommst DU Raum, dich selbst zu organisieren.
- Bei uns arbeitest DU an deiner persönlichen und fachlichen Entwicklung.
Fakten zum Schulstandort
Die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe in der Laaer-Berg-Straße 1 – kurz HLW10 – ist nur wenige Schritte von der ehemaligen Endstation der U1 im 10. Bezirk, Wien Favoriten, entfernt. Das Schulgebäude umfasst 4 Stockwerke, die durch zwei Stiegenaufgänge und einen Lift miteinander verbunden sind. In 25 Klassenräumen werden ca. 580 Schülerinnen und Schüler von annähernd 70 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Unterstützt wird der Schulstandort durch ca. 10 Personen aus Wirtschaftsleitung und Gebäudeverwaltung.
Neben den Klassenräumen stehen auch zwei Turnsäle, fünf EDV-Säle, ein Cool-Raum, ein Aufenthaltsraum für Schülerinnen und Schüler und ein Festsaal zur Verfügung. Der gesamte vierte Stock ist der Gastronomieausbildung vorbehalten und umfasst neben Speisesaal (Panoramarestaurant) auch mehrere Küchen und Schulungsräume.
Die Gastronomieausbildung umfasst Küche und Service und betrifft alle Schülerinnen und Schüler, ausgenommen die Abschlussklassen. Zu den letztgenannten zählen der fünfte Jahrgang der HLW und die dritte Klasse der Fachschule. In diesen beiden Schulformen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich in bestimmten Bereichen zu spezialisieren. Das Angebot umfasst soziale Handlungsfelder und Medienproduktion für den fünfjährigen Schultyp und Ordinations- und Patientenmanagement für die Fachschule.
Unsere Schulgeschichte
Die “Laaer Berg-Straße l“ ist tatsächlich eine “altehrwürdige“ Schuladresse.
1884 begann man bereits mit dem Bau eines Doppelschulgebäudes am Bürgerplatz (heute Reumannplatz), und 1886 wurden in der Laaer Straße l (heute Laaer Berg-Str.) eine Mädchenvolksschule, in der Puchsbaumgasse 55 eine Knabenvolksschule eröffnet. Insgesamt gab es damals 20 Klassenzimmer -je 5 Stamm- und 7 Parallelklassen, eine “Knabenbeschäftigungsanstalt“ (Hort) und damit bereits bei der Eröffnung einen Überbelag von 4 Klassen. Über diesen Schulneubau ist heute noch im Bezirksmuseum nachzulesen:
“Bei diesem Schulbau wird, wie dies auch schon bei den Schulbauten der Jahre 1882 und 1883 durchgeführt wurde, die Schulleiterwohnung von den eigentlichen Schulräumen vollständig isoliert hergestellt und die Korridore, welche bisher zwei Meter breit angelegt wurden,, auf drei Meter verbreitert, wodurch die Aufstellung von Garderobeschränken für die einzelnen Lehrzimmer möglich werden wird, welche den Zweck haben, die bei schlechterem Wetter feucht gewordenen Oberkleider der Kinder aufzunehmen und so eine Ursache der Verschlechterung der Luft in den Lehrzimmern zu beseitigen.“
1920 wurde in der Schule Laaer Straße l aufgrund des “Brünner Vertrages“ mit der Tschechoslowakei eine öffentliche städtische Volksschule mit tschechischer Muttersprache eingerichtet, die bis 1938 bestand. Die Bombardierungen im Frühjahr 1945, die 1/3 der Favoritner Wohnungen zerstörten, ließen auch in der Laaer-Berg-Straße eine Bombenruine zurück. Dabei wurden leider auch alle Dokumente und Unterlagen vernichtet. Erst im März 1958 konnte der ganze Schulkomplex wieder seiner Bestimmung übergeben werden.
Im Gebäude des Frauenerwerbsvereins am Wiedner Gürtel, die 168 Mädchen in den Räumen der Handelsakademie I: 1946/47 wurden Mädchen- und Knabenklassen getrennt und damit das BRG für Mädchen Wien X geschaffen.
Erst mit Beginn des Schuljahrs 1955/56 konnte der Gebäudeteil der ehemaligen Puchsbaumgasse bezogen und den Mädchen damit ein eigener Standort im Bezirk zugewiesen werden. Es gab gerade 14 Klassenräume(l). Als dann mit März 1958 auch der wiedererrichtete Teil Laaer Berg- Straße bezogen werden konnte, war der gesamte Gebäudekomplex schon wieder überbelegt: 20 statt der geplanten 18 Klassen wurden geführt, und Um-und Ausbau mussten neuerlich überlegt werden.
Schulgeschichte im Überblick
- 1866 Gründung des Wiener Frauen-Erwerb-Vereins
- 1868 Gründung einer Mädchenhandelsschule
- 1904 Eröffnung einer 2-jährigen Haushaltungsschule
- 1909 Eröffnung einer 3-jährigen hauswirtschaftl. Fortbildungsschule
- 1921 Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe (3-jährig)
- 1938 Auflösung des Vereins durch das NS-Regime
- 1941 Das Schulgebäude ist ein Lazarett
- 1963 Umwandlung der 4-jährigen Höheren Bundeslehranstalt für hauswirtschaftliche Frauenberufe in eine 5-jährige Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe als Zweigstelle
- 1965 Die HBLA Wien IV wird wieder selbstständig!
- 1982 Errichtung einer Expositur in Wien 21, Wassermanngasse (ab 1983 selbstständig)
- 1986 Änderung des Schulnamens in HBLA für wirtschaftliche Berufe
- 1989 Schulteilung Wiedner Gürtel und Bergheidengasse
- 2001 Übersiedlung in das neu renovierte Gebäude am Reumannplatz 3
Wiener Kunstverlag E. Schreier (Hersteller), 10., Reumannplatz (vormals Bürgerplatz) 1-3, mit Städtischer Volksschule, Ansichtskarte, 1923–1925 (Herstellung), Wien Museum Inv.-Nr. 52923/86, CC0 (https://sammlung.wienmuseum.at/objekt/448581/)
Direktor:innen seit 1966
1966 – 1976
1976 – 1978
1978 – 1987
1987 – 1988
1988 – 1989
1989 – 1991
1991 – 2005
2005 – 2006
2005 – 2020
seit September 2020
HR Wutka
Dr. Hiesberger
HR Proksch
Mag. Kratochwil
Mag. Schulz
Mag. Kratochwil
HR Dkfm. Mag. Gertraud Schindl
Mag. Gabriele Hohensinner
HR Mag. Heinrich Süssenbacher
Dr. Elke Hochfellner
Rund um den Reumannplatz
Der Platz entstand 1872 als Bürgerplatz am Südrand des damaligen 4. Bezirks bzw. der Stadt Wien. Bemerkenswert bei seiner Anlage war die Form, denn vom Bürgerplatz gingen Straßen und Gassen sternförmig in alle Richtungen, wodurch die sonst vorherrschende Rasterverbauung Favoritens durchbrochen wurde.
1874 wurde Favoriten als neuer 10. Bezirk konstituiert und um den benachbarten Antonsplatz samt Umgebung, bis dahin Teil der Gemeinde Inzersdorf, erweitert. 1892 reichte der Bezirk im Süden bereits bis zur Donauländebahn, so dass der Platz nunmehr zum Bezirkszentrum zählte.
Einen neuen Akzent erhielt der Platz Ende des 19. Jahrhunderts, als 1896–1901 die vom Bürgerplatz aus gut sichtbare, große Antonskirche errichtet wurde. Damals entstanden auch gründerzeitliche Zinshäuser am Platz. Das dominierende Gebäude sollte das 1923 begonnene und 1926 eröffnete Amalienbad am Ostrand des Platzes werden. 1925, im Todesjahr Bürgermeister Jakob Reumanns, des ersten sozialdemokratischen Bürgermeisters der Stadt, wurde der Platz in Reumannplatz umbenannt.
Puchsbaumgasse
„Hans Puchsbaum oder Puchspaum“ (* vor 1390; † nach 1454) war ein Baumeister der Gotik.
Ab 1432 ist er in Wien nachweisbar, er war vorher am Bau des Ulmer Münsters beteiligt. In den 1440er-Jahren wurde er Leiter der Dombauhütte von Sankt Stephan, unter seiner Leitung wurde das Langhaus eingewölbt. Er entwarf um 1450 auch die Pläne für den Nordturm. Darüber hinaus leitete er den Umbau der Spinnerin am Kreuz. Weiters ist seine Mitarbeit an der Stadtpfarrkirche in Steyr und in Donnersmarkt (Slowakei) erwiesen.
Seine Unterlagen sind die größte erhaltene Sammlung von Zeichnungen eines mittelalterlichen Baumeisters.
1872 wurde die Puchsbaumgasse und 1875 der Puchsbaumplatz in Wien-Favoriten nach ihm benannt.
Laaer-Berg-Straße
Seit 1956 heißt die als ursprünglich Laaer Straße und davor als Wiener Straße bezeichnete Verkehrsader nun Laaer-Berg-Straße. Im Namen führt sie den 256 Meter hohen und 1331 erstmals urkundlich erwähnten Laaer Berg. Die Gegend um den Laaer Berg ist ein Naherholungsgebiet in im Südosten Favoritens und grenzt an den bekannten Kurpark Oberlaa. Sein Kernstück ist auch als Parkanlage Löwygrube bekannt. Der Nordteil beherbergt den böhmischen Prater.
Waldgasse
Die Waldgasse, dessen Benennungsdatum unbekannt ist, soll daran erinnern, dass der Laaer Wald einst bis in diese Gegend reichte.
Der Bezirk und sein Wappen
Favoriten ist der 10. Wiener Gemeindebezirk. Er liegt südlich der inneren Bezirke, reicht bis an die südliche Stadtgrenze und ist mit rund 200.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste der Stadt.
Der Name „Favoriten“ leitet sich von der Favorita, einem einstigen Jagdschloss, her. Der barocke Komplex ist nur teilweise erhalten, gehört zum 4. Bezirk, Wieden, und beherbergt eine Privatschule.
Von dort führte die heutige Favoritenstraße zum „Favorithen-Thor“ des Linienwalls (der äußeren Befestigungsanlage Wiens). Die außerhalb des Walls – vor allem im Zuge des Baues der Süd- und der Ostbahn – entstandene Siedlung nannte man Siedlung vor der Favoriten-Linie.
Diese Siedlung zählte, obwohl sie sich außerhalb der Befestigungsanlage befand, zur 1850 eingemeindeten Wieden (4. Bezirk), wurde 1861 entlang der Laxenburger Straße zwischen dieser und dem neuen 5. Bezirk, Margareten, geteilt und 1874 als neuer 10. Bezirk konstituiert. Auf diese Entstehung des Bezirks durch Abtrennung von Gebieten des 4. und 5. Bezirks, die sozusagen „mit einem Hieb“ durchgeführt wurde, dürfte die umgangssprachliche Bezeichnung 10. Hieb für Favoriten zurückzuführen sein.
Das Wappen
Der zehnte Bezirk führt einen sechsteiligen Schild.
Neben den einzelnen Bezirksteilen Favoriten, Oberlaa, Rothneusiedl, Unterlaa und Inzersdorf-Stadt in fünf Wappenschilden zeigt das aufgelegte Herzschild das Wappen des gesamten Bezirks Favoriten.
Das Herzschild zeigt die Spinnerin am Kreuz, das Wahrzeichen von Favoriten, auf den Wappenfarben Wiens, rot und weiß.
Im vom Betrachter ausgesehen linken oberen Wappenteil ist das Wappen Alt-Favoritens abgebildet: Es zeigt den Apostel Johannes, den Patron der Pfarrkirche auf dem Keplerplatz, in blauem Gewand und grünem Mantel, auf dem Wappen Wiens, dem weißen Kreuz im roten Feld. In seinen Händen hält er Schreibfeder und ein Evangelienbuch, begleitet wird er von einem Adler.
Rechts oben symbolisiert ein Schalenbrunnen auf blauem Grund den Bezirksteil Oberlaa. Er symbolisiert die Heilquellen und Kureinrichtungen des Gebiets.